4. Implantologie
Die Implantologie ist ein zentraler Bereich der modernen Zahnmedizin und bietet Patienten eine sichere, langlebige Lösung für fehlende Zähne. Zahnimplantate übernehmen die Funktion der natürlichen Zahnwurzel und dienen als stabile Basis für Kronen, Brücken oder Prothesen. Dadurch lassen sich nicht nur Kaufunktion und Sprachfähigkeit wiederherstellen, sondern auch die Ästhetik des Lächelns und die Gesichtsform langfristig erhalten. Implantate bestehen meist aus biokompatiblem Titan oder Keramik und werden fest im Kieferknochen verankert, wo sie durch Osseointegration dauerhaft stabil bleiben.
Moderne digitale Diagnostik, computergestützte Bohrschablonen und CAD/CAM-Technologie ermöglichen eine präzise Planung und Umsetzung von Implantaten. Hochwertige Implantatsysteme renommierter Hersteller wie Straumann, Nobel Biocare und Dentsply Sirona garantieren dabei hervorragende Qualität, Gewebeverträglichkeit und Langlebigkeit. Für Patienten, die viele oder alle Zähne verloren haben, bieten moderne Verfahren wie All-on-X die Möglichkeit, bereits an einem Tag feste, belastbare Zähne zu erhalten.
4.1 Indikationen für Zahnimplantate
Zahnimplantate kommen in unterschiedlichen Situationen zum Einsatz. Einzelzahnlücken lassen sich durch implantatgetragene Kronen schließen, ohne die Nachbarzähne zu belasten. Bei mehreren fehlenden Zähnen ermöglichen implantatgestützte Brücken eine dauerhafte, stabile Versorgung, die den Kieferknochen gleichmäßig belastet. Vollständig zahnlose Kiefer können mit implantatgetragenen Prothesen oder All-on-X-Versorgungen versorgt werden, wodurch Patienten schon am Tag der Behandlung feste Zähne erhalten.
Implantate bieten folgende Vorteile:
• Erhalt gesunder Nachbarzähne
• Wiederherstellung der natürlichen Kaufunktion
• Vorbeugung von Knochenschwund
• Möglichkeit sofortfester Zähne bei All-on-X Konzepten
Durch die präzise digitale Planung lassen sich selbst komplexe Fälle erfolgreich behandeln und ästhetisch hochwertige Ergebnisse erzielen. Das All-on-X Konzept kombiniert wenige Implantate mit einer festsitzenden Prothese, sodass Patienten sofort funktionelle und ästhetische Zähne erhalten.
4.2 Ablauf einer Implantatbehandlung
Die Implantatbehandlung beginnt mit einer umfassenden Diagnostik. Röntgenaufnahmen, DVT-Scans und intraorale 3D-Scans liefern wichtige Informationen über Kieferstruktur, Knochenangebot und Nervverläufe. Auf dieser Basis wird die Implantatposition präzise geplant und bei Bedarf computergestützt umgesetzt.
Die Implantation selbst erfolgt unter lokaler Betäubung oder Sedierung. Danach folgt eine Einheilphase, in der der Knochen das Implantat fest integriert – ein Prozess, der als Osseointegration bezeichnet wird. Anschließend wird der Zahnersatz, also Krone, Brücke oder Prothese, auf dem Implantat befestigt. Dank moderner Verfahren wie Sofortimplantation oder All-on-X können Patienten bereits am Behandlungstag funktionell belastbare und ästhetische Zähne erhalten.
Wichtige Schritte auf einen Blick:
• Diagnostik & digitale Planung
• Chirurgische Implantation unter Betäubung
• Einheilphase (Osseointegration)
• Versorgung mit Krone, Brücke oder Prothese
• Regelmäßige Nachsorge
4.3 Vorteile von Implantaten
Implantate bieten sowohl funktionelle als auch ästhetische Vorteile. Sie übertragen Kaubelastungen direkt auf den Kieferknochen, verhindern Knochenschwund und schonen die Nachbarzähne, da keine Beschleifung notwendig ist. Implantate sorgen für eine langfristige Stabilität und ermöglichen gleichzeitig ästhetisch ansprechende Ergebnisse, besonders bei Materialien wie Keramik oder Zirkonoxid.
Darüber hinaus bieten moderne Implantatverfahren die Möglichkeit, selbst komplexe Behandlungen minimalinvasiv durchzuführen. All-on-X oder Sofortimplantate erlauben festsitzende Zähne bereits am Tag der Behandlung, was die Lebensqualität der Patienten deutlich steigert.
Hauptvorteile von Implantaten:
• Natürliche Kaufunktion
• Stabilität und Langlebigkeit
• Vorbeugung von Knochenschwund
• Hochästhetische Versorgung
• Sofortige Belastbarkeit bei All-on-X
4.4 Implantate bei speziellen Patientengruppen
Auch Patienten mit besonderen gesundheitlichen Voraussetzungen können Implantate erhalten. Bei Diabetes ist eine stabile Blutzuckerregulation entscheidend, während Raucher über mögliche Risiken aufgeklärt werden sollten. Patienten mit reduziertem Knochenangebot können dank Augmentation, Sinuslift oder Knochenaufbau erfolgreich implantiert werden. Parodontitispatienten profitieren von einer Stabilisierung des Zahnfleisches vor der Implantation, um die langfristige Stabilität sicherzustellen.
4.5 Pflege und Langzeitbetreuung von Implantaten
Implantate sind langlebig, wenn sie sorgfältig gepflegt werden. Eine gründliche Mundhygiene, Interdentalbürsten und spezielle Implantatreiniger verhindern Plaqueansammlungen und Entzündungen. Regelmäßige Kontrolltermine beim Zahnarzt sichern die Funktion, erkennen frühzeitig Periimplantitis und sorgen dafür, dass auch komplexe Versorgungen wie All-on-X langfristig stabil bleiben.
Zu beachten ist:
• Tägliche Reinigung von Implantaten und Prothesen
• Nutzung von Interdentalbürsten und speziellen Implantatreinigern
• Regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt
• Professionelle Zahnreinigung zur Erhaltung der Mundgesundheit
Mit modernen Implantaten können Patienten in Bad Oldesloe ihre Mundgesundheit langfristig erhalten, funktionell und ästhetisch optimieren und oft bereits an einem Tag wieder feste, belastbare Zähne erhalten. Implantologie in Bad Oldesloe bedeutet somit eine Kombination aus modernster Technik, erfahrenen Zahnärzten und individuell auf den Patienten abgestimmten Lösungen.